49. Mondplan (Ganga)
Der Spieler, der diese Ebene betritt, findet sich an der Quelle weiblicher magnetischer Energie wieder. Hier steht es unter dem Einfluss des Ida-Nadi-Nervs, der sich auf der linken Seite der Wirbelsäule befindet. Ida gilt aufgrund seiner weiblichen (nährenden) Natur als Nahrungsquelle für den Körper. Eine Frau ist immer anziehend und attraktiv, während ein Mann elektrisiert und voller Kraft ist.
Die magnetische Energie des Menschen ist eng mit der psychischen Energie verbunden. Ein Spieler, der in der Lage ist, mehr psychische Energie zu erzeugen, entwickelt dadurch eine persönliche Anziehungskraft, die diejenigen zu sich zieht, die unter den Einfluss dieser Kraft geraten. Magnetismus ist eigentlich eine Manifestation des Gleichgewichts. Magnetische Kraft entsteht durch die Wechselwirkung der Nord- und Südpole jeder Substanz, die diese Energie speichern kann. Wenn der Energiefluss von einem Pol zum anderen ungehindert ist, entsteht ein Magnetfeld. Ebenso gibt es einen kontinuierlichen Fluss psychischer Energie, wenn eine Person zu einem Zeitpunkt meditiert, in dem der Atem durch das linke Nasenloch dominiert.
Durch Meditation betritt der Spieler die Mondebene. Hier erwirbt er ein Verständnis für das weibliche Prinzip. Er erfährt, dass sowohl die Gezeiten menschlicher Gefühle während des Vollmonds als auch die Gezeiten des Meeres das Ergebnis des Einflusses des Mondes sind, dessen Magnetismus sich auf den gesamten Planeten erstreckt. Obwohl der Zusammenhang zwischen Mondzyklen und Wahnsinn bekannt ist, hat ein Spieler, der die Mondebene betreten hat, nichts zu befürchten. Auf dieser Ebene ist alle Energie eins und die weibliche Energie verliert ihre zerstörerische Natur. Hier erscheint es in seiner schöpferisch-konstruktiven Manifestation. Das linke (Mond-)Nasenloch fördert nicht nur die Meditation, sondern auch den Genuss von Musik, Tanz und Poesie. Die Mondatmung lindert Schmerzen, vertreibt Sorgen und hilft, die Bewusstseinskräfte wiederherzustellen. Ida-nadi führt den Spieler auf die Mondebene, die Ebene der Hingabe und Empfänglichkeit.
Die allgemeine Regel beim Yoga lautet: Tagsüber sollte das linke Nasenloch dominieren, nachts das rechte Nasenloch. Die Mondatmung ist tagsüber notwendig, um die Vorherrschaft der Sonnenenergie auszugleichen, und die Sonnenatmung ist nachts notwendig, um die Vorherrschaft des Mondes auszugleichen.